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Nordafrikanisches Couscous




Dieses Gericht aus dem nordafrikanischen Maghreb ist mal wieder typisch für regionale Küche. Bei uns würde man dazu "Eintopf" sagen, in Indien "Curry" usw.

Primär handelt es sich um ein Ragout aus Lamm- bzw Rindfleisch, oder auch Hähnchenfleisch. Die Fleischstücke werden in einer Würzbrühe über dem Feuer in speziellen "Tajine"-Töpfen gar geschmort. Tajine (oder Taghine) ist ein nordafrikanisches Eintopfgericht, dessen Aromen schon ziemlich arabisch anmuten. Die nordafrikanische Küche ist zwar in erster Linie eine Mittelmeerküche (und somit der italienischen sehr nahe), ich möchte aber den arabischen Charakter durch diese Gewürzmischung hervorheben.

Eine der wichtigsten Zutaten ist Safran. Das teuerste Gewürz der Welt wird aus den Staubfäden einer bestimmten Krokusart gewonnen, die häufig im Iran und in Spanien angebaut wird. Die Gewürzmischung schmeckt "hell", durch die Zugabe von Zimt und grünem Koriander. Den Safran gibt man erst beim Kochen des Gerichtes hinzu.

Meine eigens dafür zusammengestellte CousCous Gewürzmischung passt zu diesem Eintopf einfach wunderbar.

Für dieses Gericht schneide ich die Gemüse gerne in fingerdicke Streifen. Diese lassen sich dann schön dekorativ anordnen (siehe Bild). Reicht für 4-5 Personen

  • 1 Rezept Tajine oder Couscous Gewürzmischung inklusive 2 Döschen Safranpulver (0,2 gr)
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 gr Hähnchenbrustfilet ohne Haut und Knochen in 2 cm große Würfel geschnitten (wahlweise 500 gr. Lammrückenfilets)
  • 300 gr Karotten in fingerdicken Stäbchen
  • 300 gr. Zucchini in fingerdicken Stäbchen
  • 1 rote Paprika, in Streifen
  • 3-4 große Champignons in Streifen
  • 2 rote Zwiebeln in feinen Streifen
  • 3 Knoblauchzehen, klein gewürfelt
  • 1 Dose (400gr.) Tomatenfleisch
  • 1 Dose (400 gr) Kichererbsen (wenn ihr getrocknete benutzt, diese über Nacht einweichen und in anderthalb Stunden weich kochen. Kochwasser wegschütten)
  • 0,5 Liter Gemüse- oder Geflügelbrühe (wahlweise auch Lammfond)
  • 1 EL Honig
  • auf Wunsch etwas Harrissapaste (aromatisch scharfe Gewürzpaste aus Chilies und Knoblauch. Vorsichtig dosieren)
  • pro Person 80 gr. Couscousgries
  • 2 EL Butter

Das Fleisch in 3 EL Olivenöl in einem großen Topf rundum anbraten. Dabei darf es keinen Saft ziehen und kochen (es wird sonst zäh). Fleisch aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen.

Karotten ca. 10 Minuten unter ständigem Rühren anbraten. Dann die Zwiebelstreifen, den Knoblauch sowie die Zucchini- und Karottenstifte, die Paprikastreifen und die Pilze zugeben. Alles anbraten.

Tomaten zugeben, sowie die Brühe.

Die Gemüse knackig kochen. Kichererbsen abseihen und zugeben.

Gewürzmischung und Safran zugeben. Alles nochmal 10 Minuten leise köcheln lassen. Honig einfließen lassen. Evtl. mit etwas Harissapaste abschmecken.

Ich lasse das Gericht gerne einmal langsam abkühlen und wärme es zum Servieren auf, was die Entfaltung der Aromen begünstigt.

Den Couscousgries (sagen wir 400 gr.) mit 600 ml kochendem Wasser übergießen und unter ständigem Rühren die Butter darin schmelzen lassen. Mit etwas Salz abschmecken.

VARIANTE: gebt eine handvoll Rosinen zum Gries, sowie ein paar gehobelte Mandeln.





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